Die Glocke bezeichnet Fixpunkte, um die herum Sprechtrommeln, Handtrommeln und Rasseln dialogisieren. In einer kreisförmigen Ansicht erscheinen diese Markierungen wie Sterne am Himmel, die Navigationskunst erlauben. Wer sie liest, findet Heimweg, Variationen und gemeinsame Einsätze.
Rufer und Antwort schaffen bewegte Räume, in denen Schritte den Takt schreiben. Wer tanzt, bestätigt die Trommel, wer trommelt, atmet mit den Füßen. Unsere Diagramme verknüpfen beide Perspektiven, damit Körperwissen und gehörte Struktur sich gegenseitig verstärken, lehren, erinnern.
Polyrhythmische Überlagerungen zeigen wir als verschachtelte Kränze, bewegte Punktwolken oder gegeneinander laufende Zeitleisten. Während Akzente wandern, bleiben Orientierungspunkte bestehen. So wird Komplexität spielerisch erfahrbar, ohne dass historische Bedeutungen, Lehrtraditionen und lokale Ästhetiken unsichtbar werden oder verloren gehen.
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